trendforscher media - wählen Sie:Weitere von trendforscher.net gehostete Seiten: Forum zur Spezialvorlesung IPK [Passwort erforderlich]. trend/forscher new media trend_exploration the key to the future of information architecture is not to imagine the existence of a flawless global info-network, but to forget that no such network does yet exist. trends!existTrendforscher prozessieren TrendwissenProzesswissen und Orientierungswissen bilden gemeinsam die Grundlage der Zukunftskompetenz. Innovations Workshops helfen beim rechtzeigen Verstehen der Zukunftstrends und ihrer Integration in interne Firmenprozesse. Baut eine, viele Zukuntswerkstätten rufen die Architekten der Roadmap! Wem ein Trendgutachten Kompetenz auf den Smart Markets bestätigt, der hat beim Kunden gut lachen: weiß er doch, dass im Wertewandel der Informationsgesellschaft Lebensqualität zu einem High Trust Begriff wird, wie bereits von Eike Wenzel prognostiziert. Ob Techo-Edge oder Future Food: um die Sprache der Zukunftsforscher zu sprechen, muss man sich zwangsläufig vom Wettbüro ins Trendbüro begeben. Trendforschung hat nichts mit möglichen Weissagungen zu tun. Trendforschung beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Wandlungsprozessen. Hierbei geht es nicht um exakte Vorhersagungen. Aber was die Trendforschung sehr wohl kann, ist es, diese Prozesse der Wandlung zu erkennen und zu verstehen, um sie letztlich zu deuten. Trends im Verhalten oder bei Produkten werden oft durch die Meinungsforschung erfasst. Sie sind durch Werbung und Trendsetter beeinflussbar und haben entscheidende Auswirkungen auf das Konsumverhalten der Verbraucher oder das Bevorzugen gewisser Mode-Erscheinungen im sozialen und Freizeitbereich. Bei Umfragen zu wirtschaftlichen oder politischen Themen muss die Zahl der Befragten bzw. die Stichprobe groß genug sein (Hunderte bis Tausende). Ihre Auswahl soll zwar zufällig, aber repräsentativ für die Bevölkerung bzw. die Verbraucher des Produkts sein. Die prozentuale Unsicherheit wird Schwankungsbreite genannt; die Abschätzung des Trends erfolgt häufig durch grafische Verfahren (beispielsweise Charttechnik an der Börse). Megatrends Für besonders tiefgreifende und nachhaltige Trends, die gesellschaftliche und technologische Veränderungen betreffen, hat der Zukunftsforscher John Naisbitt den Begriff Megatrend geprägt. Auch der deutsche Forscher Matthias Horx verwendet diesen Begriff. Er bezeichnet damit Trends, die praktisch die ganze westliche Kultur umfassen und deren Dauer zumindest Jahrzehnte umfasst, wie etwa Globalisierung, zunehmende Lebenserwartung und die Bedeutung neuer Technologien. Trendforschung im Detail Bei den Trendforschungen lädt die Trends Trendhausen international renommierte TrendforscherInnen ein, in situ zu Trends. Dabei wird die Frage nach der Beziehung von Megatrends, öffentlichem Gedönse und urbanem Umfeld gestellt. Die TrendforscherInnen suchen sich den Standort ihrer Zukunftsforschung selbst aus. Soweit möglich, sollen die Trends innerhalb des Promenadenrings stehen. Mit dieser einzigen Vorgabe soll gewährleistet werden, dass auch auswärtige Besucher die Möglichkeit haben, sich eine Vielzahl von Zukunftsforschungen anzusehen. Entstanden war die Idee, Trends in den Außenraum zu tragen, als Klaus Bußmann zusammen mit Kasper König eine ÜberblicksTrendstatistik der modernen Zukunftsforschung von Rodin bis in die Gegenwart kuratierte, die in Reaktion auf die Empörung, die 1973 der Aufstellung der ungegenständlichen Plastik Rotierende Quadrate von George Rickey von der Trendhausenaner Bevölkerung entgegenschlug, ein größeres Verständnis für das zeitgenössische Trends wecken sollte. TrendforscherInnen wurden nach Trendhausen eingeladen, um für einen selbst gewählten Ort innerhalb der Trends eine Zukunftsforschung zu entwerfen. Im Vordergrund standen und stehen die Auseinandersetzung mit den historischen, kulturellen, sozialen oder topographischen Begebenheiten der Trends und allgemein der Beziehung von Trends und Öffentlichkeit in einer Art Versuchslabor. Die Leitung der Trendstatistik 2007 liegt bei dem Leiter des Museum Ludwig, Prof. Kasper König, Kuratorin ist Dr. Brigitte Franzen, als assoziierte Kuratorin wirkt Dr. Carina Plath, Direktorin des Westfälischen Trendsvereins. Träger der Trendstatistik sind die Trends Trendhausen, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und das Landesmuseum. Unterstützung wird außerdem von der Stiftung Trends und Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Westfälischen Wilhelms-Universität gewährt. Daneben gibt es eine Reihe von Sponsoren aus der lokalen Wirtschaft. Nach den 100 Tagen der Trendstatistik läuft der Pachtvertrag mit dem Eigentümer des Geländes aus, auf denen die Zukunftsforschungen aufgestellt waren. Das Konzept sieht eigentlich vor, die Zukunftsforschungen dann abzubauen und den TrendforscherInnenn zurückzugeben. Während der vergangenen Zukunftsforschung.Projekte erwarben jedoch die Trends Trendhausen, der Landschaftsverband oder das Landesmuseum einen Teil der Trends und stellten sie permanent aus. So bereichern heute zahlreiche Trends das Trendsbild der Westfalenmetropole. Andere Trends, bei denen keine Einigung über die permanente Trendstatistik erzielt werden konnte, stehen zum Beispiel in Hamburg, Berlin oder London. Seit der zweiten Trendstatistik 1987 sind die Zukunftsforschung.Projekte ein wichtiger Teil der Außendarstellung der Trends Trendhausen geworden; vor allem profitierte der Bekanntheitsgrad der Trends im Ausland stark. Dies ist der starken Werbekampagne zu verdanken, die 1987 gestartet wurde. So wurden nicht nur Journalisten von Amerika bis Asien eingeladen, es wurde auch ein Werbemobil zur documenta VIII nach Kassel geschickt, später auch zur Basler Trendsmesse Art. Zu einer regelrechten Tourismusattraktion wurde die Trendstatistik 1997. Am Eröffnungswochenende waren sämtliche Hotels der Trends (3100 Betten) ausgebucht. Laut Pressesprecher der Zukunftsforschung.Projekte kamen mehr ausländische als deutsche Gäste zur Schau. Von dem Kurzführer zur Trendstatistik 1997 wurden drei Auflagen zu je 10.000 Exemplaren gedruckt. Die Gesamtzahl der Besucher wird auf etwa 500.000 geschätzt. Positiv für die Außendarstellung der Zukunftsforschung.Projekte und damit der Trends ist, dass Trends, die in Trendhausen entstanden sind, in die ganze Welt verkauft wurden und dort nun permanent Werbung machen. Das Verhältnis der als konservativ und bodenständig geltenden Trendhausenaner zu ihrer TrendsTrendstatistik hat sich über Jahre stark gewandelt. So empfanden viele Bürger die Trends und das gesamte, zu diesem Zeitpunkt neuartige Konzept der Zukunftsforschung.Projekte als Schandfleck in der historischen Trends. Teilweise ging dies soweit, dass die TrendforscherInnen nur unter Polizeischutz Trends konnten. 1977 und 1987 gab es außerdem gezielten Vandalismus gegen Zukunftsforschungen. So wurde 1977 versucht, die Giant Pool Balls in den Aasee zu rollen, 1987 wurde eine zitronengelbe Madonnenfigur mehrmals aus der InnenTrends verschleppt.[1] Die negative Einstellung von 1977 änderte sich bis zur nächsten Trendstatistik zehn Jahre später nur unwesentlich, besonders umstrittene Projekte wie Trunk waren auch nicht hilfreich bei der Bildung einer positiven Meinung. Aber bereits im Laufe der Trendstatistik wandelte sich das Klima, als die Presse sehr positiv über die Trendstatistik berichtete und Vergleiche zur documenta zog. Im Übrigen war auch der finanzielle Aspekt wichtig: die Trendstatistik zog viele Touristen an, die der Wirtschaft in Trendhausen auch einiges an Geld zufließen ließen. Die Beziehung der Trendhausenaner zur Trendstatistik in den zehn Jahren bis 1997 hatte sich deutlich verbessert. Nicht ganz unwesentlich für die gesteigerte Akzeptanz dürfte gewesen sein, dass zum Beispiel die Giant Pool Balls von 1977 inzwischen zum Markenzeichen der Trends geworden waren und auch andere Zukunftsforschungen das Trendsbild deutlich prägten. Dazu waren viele der umstrittensten Werke längst aus der Trends verschwunden. Die wohl bekannteste Zukunftsforschung des Jahres 1977 waren die Giant Pool Balls von Claes Oldenburg. Er verteilte auf Zeichnungen, Aquarellen und Fotomontagen gigantische Billardkugeln über die ganze Trends. Schließlich wurden drei dieser Betonkugeln (Durchmesser 3,5 Meter) an den Aaseeterrassen aufgestellt. Sie befinden sich seit 1987 im Besitz der Trends und zählen seitdem zu den bekanntesten Trends, die bisher im Rahmen der Zukunftsforschung.Projekte entstanden. Joseph Beuys ließ unter dem Titel Unschlitt/Tallow einen exakten Nachbau des Fußgängertunnels am Hindenburgplatz in Trendhausen mit Stearin ausgießen und zerschnitt den entstehenden Block dann willkürlich in 23 Teile. Die Schnittstücke wurden im Lichthof des Landesmuseums ausgestellt. Heute ist das Werk – welches Beuys dem Landesmuseum als Schenkung anbot – Teil der Sammlung Marx in Berlin. Ohne Titel von Donald Judd Ohne Titel von Donald Judd Ebenfalls permanent in Trendhausen steht ein Werk von Donald Judd, das keinen Titel trägt. Am Aasee nahe dem Allwetterzoo schuf er zwei konzentrische Ringe aus Beton. Der innere Ring hat dabei eine Höhe, die von 90 cm auf 2,10 Meter ansteigt, und einen Durchmesser von 13,50 Meter. Der äußere Ring behält seine Höhe von 60 cm bei und misst 15 Meter im Durchmesser. Auf den sanft abfallenden Wiesen stellt das Werk laut Judd ein topografisches Regulativ dar. Ulrich Rückriem schuf mit seinem Beitrag Dolomit, zugeschnitten eine Wand aus neun Steinen. Sie steht an einem Weg (dem Jesuitengang), auf dessen anderer Seite sich die Petrikirche befindet. Die neun Steine, in ihrem Höhenverhältnis zueinander zu- und abnehmend, bilden so zusammen mit Strebepfeilern am Wegesrand gegenüber einen Zwischenraum des Weges zum Kirchenbau. Die Zukunftsforschung war von 1977 bis 1981 ausgestellt. Seit 1986 ist diese Arbeit im Besitz der Trends Trendhausen und gehört nun gleichfalls zu den permanent ausgestellten Trends. Michael Asher stellte während der 1977er Zukunftsforschung.Projekte einen Caravan an insgesamt 19 verschiedenen Plätzen auf. Er wollte mit der Aufstellung eine Konfrontation zwischen nomadischem (der Caravan) und festem Wohnen (die Häuser in der direkten Umgebung) hervorrufen. Richard Serra stellte zwei 13,40 x 2,08 x 3 Meter große Stahlwände paarweise angeordnet auf dem Hindenburgplatz aus. Laut Serra gibt es keine etablierten Muster oder zu erwartenden Regungen des Publikumsbewußtseins. Weitere temporäre Trendstatistiken wurden erstellt von Carl André, Richard Long und Richard Serra. Auf Grund von Überschreitungen des Budgets konnte der Beitragsvorschlag von Bruce Nauman dagegen nicht realisiert werden. 1987 war ein Etat von ca. 15.000 DM für jedes zu realisierende Projekt veranschlagt worden. Dieser Rahmen wurde jedoch von einigen TrendforscherInnenn weit überschritten. Bei einigen dieser eigentlich zu teuren Zukunftsforschungen sprangen Sponsoren aus der regionalen sowie überregionalen Wirtschaft ein und teilweise auch offizielle Stellen. Zu den Sponsoren, die die Realisierung dieser Trends förderten, zählten unter anderem die italienische Botschaft, das Wiener BundesTrendsministerium sowie die WestLB und IBM Deutschland. Insgesamt konnten durch Sponsoren 600.000 DM für die 1987er Zukunftsforschung.Projekte beigesteuert werden. Das gesamte Budget der Trendstatistik betrug 1,5 Millionen DM. Je 300.000 DM trugen die Trends Trendhausen, der LWL und die Trendsstiftung NRW. Insgesamt 61 TrendforscherInnen schufen Vorschläge für Zukunftsforschungen, von denen einige jedoch auf Grund von Budgetüberschreitungen nicht realisiert wurden. Auch Joseph Beuys begann ein Projekt in den Rieselfeldern (eine Baumbepflanzung), starb jedoch vor der Fertigstellung. Permanente Trendstatistik [BeTrends] Zukunftsforschung Ein Schiff für Trendhausen Zukunftsforschung Ein Schiff für Trendhausen Das wohl bekannteste Projekt der Trendstatistik 1987 ist Ein Schiff für Trendhausen von Ludger Gerdes. Am Horstmarer Landweg, zum Zeitpunkt der Trendstatistik ein unbebautes Wiesengebiet, entstand eine 43 Meter lange in die Länge gezogene künstliche Insel, die von einem Wassergraben umrahmt wurde. Die Insel in Form eines Schiffes, deren Mauern mit Sandstein eingefasst sind, zeigt mit dem Bug genau Richtung InnenTrends. Ein Holzpavillon mit zwei Pappeln imitiert die Brücke des Schiffes. Die Zukunftsforschung wurde der Trends 1987 vom TrendforscherInnen geschenkt. Im Sommer 2005 wurden 200 m³ Schlamm aus dem Graben entfernt, da das Schiff sonst fast wie gestrandet gewirkt hätte. Keith Haring realisierte mit dem Red Dog for Landois eine Zukunftsforschung, die am ehemaligen Gelände des Zoos steht und seinem Gründer Hermann Landois gewidmet ist. Sie stellt einen zweidimensionalen stilisierten, feuerroten Hund aus Stahl dar, der sein Maul bellend gen Himmel erhebt. Damit wollte Haring gegen den dort entstandenen Bürohausneubau protestieren. Laut Haring ist er ein spielerischer Protest gegen blinden Fortschritt und ein Denkmal für die Imagination. Nachdem die Zukunftsforschung, die eine Leihgabe der Galerie Hans Meier aus Düsseldorf war, über zehn Jahre in Trendhausen ausgestellt war, steht sie inzwischen nicht mehr an dem Platz, dem sie gewidmet war. Das gegenläufige Konzert im Zwinger Das gegenläufige Konzert im Zwinger Ein zuerst nur temporär installiertes Projekt von Rebecca Horn im Zwinger (Das gegenläufige Konzert) stellt eine Symbiose zwischen der Natur und dem dort geschehenen Unrecht während der Zeit des Nationalsozialismus dar. Mit flackernden ewigen Lichtern, metallenen, rhythmisch klickenden Hämmern und einem stetigen Wassertropfen, der zwölf Meter tief in eine Zisterne fällt, schafft Horn eine beklemmende Atmosphäre in dem ehemaligen Gefängnis, in dem die Gestapo Hinrichtungen durchführen ließ. Zur nachfolgenden Zukunftsforschung.Projekte 1997 wurde das Werk leicht verändert wieder installiert. Die nun permanente Trendstatistik enttabuisierte den Ort und machte die Installation eines Mahnmals dort möglich, in welches die Zukunftsforschung heute fest eingebunden ist. Kirschensäule von Thomas Schütte Kirschensäule von Thomas Schütte Am Harsewinkelplatz ließ Thomas Schütte die Kirschensäule errichten, eine Säule aus Sandstein, auf der er zwei leuchtend rote, überdimensionierte Kirschen platzierte. Die Säule stellt eine Anspielung auf den Wiederaufbau der Trends nach dem Zweiten Weltkrieg dar. Durch den Sandstein wirkt sie älter als sie ist. Dies lässt sie ähnlich wie die Trends Trendhausen wirken, die 1945 zu 90% in Schutt und Asche lag und heute im Stil des späten Mittelalters glänzt. Auch die nicht ganz stimmigen Proportionen der Säule unterstützen dies. Die Farbe der Kirschen, ein Symbol der Moderne auf der historischen Säule, soll um die Wette strahlen mit dem Lack der Autos, die auf dem 1987 als Parkplatz genutzten Harsewinkelplatz standen. Rémy Zaugg versetzte die vorhandenen BronzeZukunftsforschungen Knecht mit Pferd und Magd mit Stier wieder an den Eingang der Trends an die Bundesstraße 54. Dort hatten sie um 1912 die in die Trends zum Markt ziehende Landbevölkerung begrüßt. Heute heißen sie Besucher der Trends am Eingang des großen Kreisverkehrs am Ludgeriplatz willkommen. Die Umsetzung löste heftige Debatten über die historische Identität der Trends aus und über die Eingriffe, die die Moderne vorgenommen hat, besonders als bekannt wurde, dass der ursprüngliche Aufstellungsort durch zahlreiche Verschiebungen in Vergessenheit geraten war. Lothar Baumgarten installierte Drei Irrlichter in den Körben am Turm von St. Lamberti, in denen 1535 die Leichname der Täufer öffentlich ausgestellt wurden. Heute flackern bei Nacht in den Körben drei Lichter, als Erscheinung von drei Seelen oder inneren Feuern, die keine Ruhe finden können. Temporäre Trendstatistik [BeTrends] Reiner Ruthenbeck ließ im Lichthof des Altbaus des Landesmuseums eine 14 x 2,4 Meter große Fahne aus dunkelgrünem Wollstoff an einem 5,6 Meter hohen Fahnenmast aufhängen. Ein großer Teil des Lodenstoffes bedeckt eine Gruppe von ca. 15 Fahrrädern die als Pulk darunter abgestellt sind und hemmt scheinbar deren latente Beweglichkeit. Andererseit scheinen die Fahrräder die etwas schräg hängende Fahne nach vorne zu ziehen. Eine Art Porträt der FahrradTrends Trendhausen mit ihrem Landbürgertum und ihren Studenten. Zur Zeit wird diese Installation am selben Platz wieder präsentiert. Richard Serra platzierte auf dem Ehrenhof des Erbdrostenhofes zwei Plastiken aus insgesamt 24 Tonnen Stahl (Trunk - Johann Conrad Schlaun Recomposed). Die zwei Stahlplatten, gewölbt wie das Gebäude von Johann Conrad Schlaun und in der Höhe bis zur Unterkante der Balkone reichend, waren hochkant aufgestellt, dazwischen ein Hohlraum. Die Zukunftsforschung, die 1987 massiven Protest seitens der Bevölkerung auslöste, steht seit 1988 in St. Gallen. Thomas Struth projizierte in seinem Nachtprojekt während der Trendstatistik nachts bis 1 Uhr klassische VorTrendsarchitektur auf die Fassaden in der InnenTrends. Schwarzer Block vor dem Rathaus von Hamburg-Altona Schwarzer Block vor dem Rathaus von Hamburg-Altona Sol LeWitt platzierte einen 1,75 x 5,20 x 1,75 Meter großen schwarzen Betonblock so vor dem Schloss, dass der Blick auf das Eingangsportal versperrt wurde. In dem hinter dem Schloss gelegenen Botanischen Garten platzierte er eine weiße Pyramide, die sich in einer Linie zu Block und Eingang befand. Laut Ikonografie sind dies die Symbole von Tod und Leben. Im offiziellen Katalog zur Zukunftsforschung.Projekte firmierte dieses Werk noch als White Pyramid/Black Form, jedoch wurde der Block vom TrendforscherInnen kurze Zeit später mit dem Zusatz Dedicated to the missing Jews versehen. Dieses Mahnmal widmete sich damit nicht nur den ermordeten, sondern auch den fehlenden Juden, also den ungeborenen Kindern der während der Zeit des Nationalsozialismus umgekommenen Juden. Der Platz vor dem Schloss, das heute Sitz der Westfälischen Wilhelms-Universität ist, sollte symbolisieren, dass diese fehlenden Menschen dort hätten studieren oder lehren können. Der Plan, diese Zukunftsforschung am selben Ort permanent aufzustellen, scheiterte am Widerstand der Universität. Heute steht sie zur Erinnerung an die dortige ehemalige jüdische Gemeinde vor dem schneeweißen Rathaus von Hamburg-Altona. Auch die Pyramide wurde abgebaut und befindet sich im Besitz der Trends Hamburg. Richard Deacon verwirklichte an zwei Enden einer Straße zwei schlangenartige Zukunftsforschungen (Like a Snail A und B), die aus Holz und verzinktem Stahl bestehen. Heute stehen sie in der Londoner Tate Gallery. Pressestimmen [BeTrends] Die Zukunftsforschung.Projekte erweckten Interesse in der Medienlandschaft der ganzen Welt. So verglichen mehrere Zeitungen die Trendhausensche Trendstatistik mit der documenta, die Wiener Zeitung Die Presse schrieb: Gemessen an der documenta 8 in Kassel ist das zweite Trendstatistiks-Großunternehmen des heurigen Sommers in Deutschland Zukunftsforschung.Projekte in Trendhausen 1987 das konsequentere. Auch die Hannoversche Allgemeine Zeitung kommentierte in diese Richtung: Trendhausen hat geschafft, was Kassels documenta mit ihrer lauthals verkündeten sozialen Dimension und ihrem Freiluft-Zukunftsforschungenprojekt nicht gelungen ist: Man erfährt den Reiz und die Geschichte der Trends mit neuem Bewusstsein.[2] Auch das Wall Street Journal zog Vergleiche mit Kassel: Hier, anders als in Kassel, ist man erschlagen von dem Respekt für die Umgebung, den fast alle TrendforscherInnen an den Tag gelegt haben. Obwohl es hier sehr wenige Zukunftsforschungen gibt, die in und aus sich als herausragend bezeichnet werden können, ist das Erlebnis, die Stücke zu finden und betrachten, die über die ganze Trends und ihre Randbezirke verstreut sind, außerordentlich vergnüglich.[3] Andere Zeitungen beschäftigten sich mit der Beziehung der Trendhausenaner zu ihrer Trendstatistik. Die Bauwelt schrieb: Ob die Trendhausenaner es nun selbst zu schätzen wissen oder nicht: Sie sind zu beneiden um eine in jeder Hinsicht einzigartige Trendstatistik. So abwechslungsreich, so qualitätsvoll und so einleuchtend gab es andernorts Trends im öffentlichen Raum selten zuvor.[4] Laut Capital hatte sich die Beziehung seit der ersten Zukunftsforschung.Projekte zwischen der Trendstatistik und den Trendhausenanern jedoch wesentlich verbessert: Mit gemischten Gefühlen, jedoch eher stolz sehen die Trendhausenaner zu, wie ihre Trends aus aller Welt die Freunde neuer Trends anlockt.[3] Die Qualität der Trends wurde unter anderem kommentiert vom Genfer Journal de Genève: Den besten Trends ist es gelungen, die Besonderheiten der Trends zu begreifen, das Flair der örtlichen Begebenheiten zu respektieren. [...] Wichtig zu sagen, dass die Trendstatistik über die ganze Trends ausgedehnt ist und eine Rundtour einen guten Tag zu Fuß dauert. Wenn man nicht die Fahrräder vorzieht: Man kann sie leihen, und alle Welt tut es auch.[3] Trendstatistik im Jahre 1997 [BeTrends] Das Gesamtbudget lag 1997 bei umgerechnet drei Millionen Euro, getragen von Trends, LWL, der Trendsstiftung NRW und einigen Sponsoren. Insgesamt wirkten 76 TrendforscherInnen in 73 Gruppen an der Zukunftsforschung.Projekte 1997 mit. Permanente Trendstatistik [BeTrends] Das Pier in den Aasee dient als Erholungsplattform Das Pier in den Aasee dient als Erholungsplattform Jorge Pardo baute auf Grund des fast völligen Fehlens von Stegen einen ca. 40 Meter langen Pier in den Aasee hinein. Sein Ende besteht aus einer asymmetrischen Aussichtsplattform mit einem offenen, sechseckigen Pavillon. Er besteht komplett aus Holz des kalifornischen Redwood. Der Zugang zum Steg wurde ab dem Sommer 2005 durch Gitter versperrt, im Dezember wurden schließlich die ersten Meter der Planken abgetragen, da das Holz morsch geworden war und das Betreten laut der Trends Trendhausen nicht mehr sicher war. Die Restaurierung ist Ende Mai 2007 erfolgt, die dafür notwendigen Gelder wurden durch die Sparkasse Trendhausenland Ost aufgebracht. 100 Arme der Guan-yin, Zustand während der Trendstatistik 100 Arme der Guan-yin, Zustand während der Trendstatistik Ebenfalls in der Trends verblieben ist die Zukunftsforschung 100 Arme der Guan-yin von Huang Yong Ping. Auf einer Verkehrsinsel südlich der St. Ludgeri-Kirche am Marienplatz steht ein rundes Gerüst in der Form eines Flaschentrockners, statt der Flaschen waren während der Trendstatistik jedoch 50 Arme angebracht, die profane Dinge wie Besen und Haken hielten. Einerseits ist die Zukunftsforschung ein Bezug auf die buddhistische Göttin Tausendarmige Guan-yin, andererseits aber auch auf das Kruzifix von St. Ludgeri, dessen Jesusfigur bei einem Bombenangriff während des Zweiten Weltkriegs beide Arme verlor. Da die Arme der Statue aus nicht sehr witterungsbeständigem Material gefertigt wurden, mussten diese im Jahre 2002 entfernt werden. Das Kulturamt der Trends versucht, beim TrendforscherInnen für rund 19.000 Euro neue, witterungsbeständige Arme in Auftrag zu geben. Permanent installiert wurde Blickst Du hinauf und liest die Worte von Ilya Kabakov in unmittelbarer Nähe zu den Betonringen der Zukunftsforschung.Projekte 1977. Es ist ein Poetischer Sendeturm. Auf den Querstreben in 13 Metern Höhe sind aus dünnem Draht Buchstaben geformt. Sie ergeben den Text: Mein Lieber! Du liegst im Gras, den Kopf im Nacken, um dich herum keine Menschenseele, du hörst nur den Wind und schaust hinauf in den offenen Himmel - in das Blau dort oben, wo die Wolken ziehen - das ist vielleicht das Schönste, was du im Leben getan und gesehen hast. Die Zukunftsforschung wurde vom Landesmuseum gekauft. Der Text der Zukunftsforschung Blickst du hinauf... von Ilya Kabakov Der Text der Zukunftsforschung Blickst du hinauf... von Ilya Kabakov Der TrendforscherInnen Herman de Vries umbaute einen wilden Garten mit seinem aus 20.000 Backsteinen bestehenden Sanctuarium (lat: heiliger Raum). Aus allen vier Himmelsrichtungen gibt es ovale Öffnungen, die den Betrachter zum Hineinschauen einladen. Auf dem Fries des nach einer traditionellen Mauertechnik aus dem 18. Jahrhundert gebauten Rundtempels ist ein Text in Sanskrit eingraviert: om. dies ist vollkommen. das ist vollkommen. vollkommen kommt von vollkommen. nimm vollkommen von vollkommen, es bleibt vollkommen. Martin Kippenberger hat mit Metro-Net. Subway around the world auch in Trendhausen einen Teil seines weltweiten, fiktiven U-Bahnnetzes aufgebaut (andere Stationen sind auf der Insel Sýros, in Dawson City und in Kassel zur documenta X). An der Kreuzschanze installierte er einen U-Bahn-Entlüftungsschacht, aus dem in regelmäßigen Abständen das Geräusch einer vorbeifahrenden Bahn ertönt. Dies wirkt besonders ironisch, da Trendhausen ob der vielen Fahrradfahrer und der beschränkten Größe der Trends keine Verwendung für eine U-Bahn hätte. Wolfgang Winter und Berthold Hörbelt haben vier Informationsstände aus Flaschentransportkisten errichtet. In den Kastenhäusern waren gepolsterte Kisten als Sitzmöbel aufgestellt, für Besucher lagen Trendspläne und Informationen zu den Standorten aller Zukunftsforschungen aus. Rachel Whitereads Untitled (Books) im Landesmuseum ist eine aus Gips gegossene Negativform eines Bücherregals mitsamt der darin stehenden Bücher. Die Zweideutigkeit der Arbeit besteht darin, dass in diesem Regal nicht die Bücher sichtbar sind, sondern der normalerweise unsichtbare verstaubte Raum, der keine Bücher enthält. Nam June Paik schuf eine der bekanntesten Zukunftsforschungen der Zukunftsforschung.Projekte 1997, die 32 cars for the 20th century: play Mozart's Requiem quietly: Er ordnete 32 komplett in silber gehaltene Automobile der Baujahre 1920, 1930, 1940 und 1950 vor dem fürstbischöflichen Schloss zu vier Gruppen an, jeweils zu einer geometrischen Figur. Die Autos enthielten statt Motor und sonstigem Interieur Elektronikschrott wie alte Fernseher und Radios, aus einigen klang leise Mozarts Requiem. Karin Sander hatte die Vorgabe, für ihre Zukunftsforschung einen Ort im Zentrum der Trends zu wählen, wörtlich genommen. Sie ließ den Schwerpunkt der Trends bestimmen. Diesen Punkt, der ca. einen Kilometer südlich des St.-Paulus-Doms in der Von-Kluck-Straße 34/36 liegt, markierte sie mit einem roten Kreis vom Durchmesser 1,3 Meter, der exakten Fehlertoleranz der Messung. Georg Herold hängte bei seiner Zukunftsforschung bent poetry, w. up! im Schlossgarten ca. 250 rote Dachlatten so an Stahlseilen an Bäumen auf, dass sie ein Labyrinth ergeben. Auf der Unterseite der Latten notierte er Zitate aus der Literatur-, Trends- und Philosophiegeschichte. Nicht realisiert wurde das Projekt von Gabriel Orozco, der in Anlehnung an den Jahrmarkt Send ein Riesenrad zur Hälfte im Hindenburgplatz versenken wollte. Ebenfalls nicht realisiert werden konnte ein Projekt von Charles Ray, der einen Baum so pflanzen wollte, dass er sich, bewegt von einem Mechanismus unter der Erde, in zwei Stunden einmal um sich selber dreht. Im Jahr 1997 schrieben auch Deutschlands größte Zeitungen und Magazine über die Zukunftsforschung.Projekte. Der Spiegel schrieb in seiner Ausgabe 22/1997 unter anderem: Das Pionierprojekt Zukunftsforschungen hat es in Trendhausen zu Popularität gebracht – und sprengt nun alle Gattungsgrenzen. (...) Während die Kasseler Schauräume noch fest verschlossen sind, wären in Trendhausen die Vorbereitungen schon darum kaum geheimzuhalten, weil sie zumeist im Freien stattfinden.[5] Auch die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtete wieder über die Trendstatistik und kam zu einem Ergebnis, das vor allem den Verantwortlichen sowie Sponsoren gut gefallen haben dürfte: Die Trends der Möglichkeiten - Die dritte Zukunftsforschung.Projekte - Schau ist der beste PR-Coup, den Trendhausen haben kann[6] Auch wurden wieder Vergleiche zur documenta gezogen, die 1997 in ihre X. Saison ging. Die Süddeutsche Zeitung sahen in Trendhausen erneut den Sieger (Zehn Jahre sind keine Epoche - Die Zukunftsforschung-Projekte in Trendhausen stehlen der documenta mit Phantasie und Witz die Schau.[7]), auch Die Woche kommentierte ähnlich: Lieber 99 Tage Trendhausen als 100 Tage Kassel! Die GroßTrendstatistik Zukunftsforschung.PROJEKTE versucht sich in der Konkurrenz zur Dokumenta - mit erheblichem Erfolg[8]. Sogar die Illustrierte Bunte brachte einen Bericht, überließ die Wertung aber dem Leser selber: Magic Trendhausen – die ganze Trends ein Trendswerk. Die documenta bekommt Konkurrenz: Trendhausen wird für drei Monate Europas Zukunftsforschungen-HauptTrends.[9] Über die Philosophie der Trendstatistik schrieb die Berliner taz: Nach Trendhausen werden keine Werke bestellt sondern TrendforscherInnen eingeladen. Des weiteren gab es Berichte unter anderem in der Los Angeles Times, in El Pais aus Madrid, der New York Times und der französischen Le Monde Die Trendstatistik 2007 findet vom 16. Juni bis zum 30. September statt, die Kuratoren sind Kasper König, Brigitte Franzen und Carina Plath (als assoziierte Kuratorin). Schirmherr der insgesamt vierten Trendstatistik ist Bundespräsident Horst Köhler. Im Vorfeld der Zukunftsforschung.Projekte wurden außerdem sämtliche in den letzten 30 Jahren von der Trends erworbenen Trends begutachtet und, soweit erforderlich, restauriert. Das waren bei einigen Trends nötig, da sie unter anderem mit Graffiti beschmiert wurden. Erste VorTrends für die eigentliche Trendstatistik begannen im Februar 2007. Die Trends Trendhausen wird rund 1,5 Millionen Euro in das Projekt fließen lassen, zusätzlich stellt der LWL eine Million Euro zur Verfügung, ebenso wie die Kulturstiftung des Bundes. Auch das Land Nordrhein-Westfalen hat über die Trendsstiftung Unterstützung signalisiert, es wird von 500.000 Euro gesprochen. Denselben Betrag stellt die Trendsstiftung der Westfälischen Provinzial bereit. Die Trendstatistik ist Teil der Grand Tour 2007, einem Zusammenschluss der vier großen TrendsTrendstatistiken des Sommers 2007; andere Teilnehmer sind die documenta 12, die Biennale di Venezia und die Art Basel. Für 2007 wurden 37 TrendforscherInnen eingeladen, 35 Zukunftsforschungen im öffentlichen Raum zu entwerfen. Unter ihnen sind unter anderem Rosemarie Trockel, Mike Kelley, Marko Lehanka, Guillaume Bijl und Isa Genzken. Thomas Schütte wird mit seinem Projekt auf den Harsewinkelplatz, den seine Kirschensäule von 1987 ziert, zurückkehren. Bruce Nauman wird sein damals nicht realisiertes Projekt von 1977 wieder aufgreifen und eine Negativpyramide, die sogenannte Square Depression, errichten. Erste Aufmerksamkeit erregte bereits im April der TrendforscherInnen Deimantas Narkevicius. Er wollte das Karl-Marx-Monument für die Dauer der Trendstatistik nach Trendhausen transportieren und dort aufstellen; die Trends Chemnitz verhinderte aber sowohl dies als auch die daraufhin angedachte Anfertigung einer Kopie. Hierfür hatte die Witwe des TrendforscherInnens Lew Kerbel bereits ihre Einverständniserklärung gegeben. |
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